Leitungsspektrum

Lern- und Leistungsstörungen

Intelligenz- und Leistungsdiagnostik

Im Rahmen der Intelligenzdiagnostik bietet Christine Kämmerer folgende Leistungen an:

  • Durchführung standardisierter Testverfahren und Fragebögen
    – Intelligenz- und Leistungsdiagnostik (HAWIK IV, HAWIVA III)
    – Schulleistungstests (Lesen, Schreiben, Rechnen)
    – Konzentrationstests
    – Wahrnehmung
  • Beobachtung des Kindes in der Testsituation
  • Gespräch mit Eltern und Kind

Wir wenden bei Bedarf zusätzlich auch computergestützte Diagnostikverfahren an, wie z.B.

  • Cognitrone
    Test zur Erfassung von Aufmerksamkeit und Konzentration durch Vergleich von Figuren hinsichtlich Kongruenz
  • HKS-Diagnostikum
    Test misst den Arbeitsstil von Vorschul- und Grundschulkindern. Während der Testdurchführung wird Material systematisch hinsichtlich Komplexität, Schwierigkeit, Motivation und Feedback verändert und die Reaktion des Kindes in Leistungsfähigkeit und Arbeitsstil beobachtet; differenzierte Untersuchung von Schulleistungsschwierigkeiten; einsetzbar ab 5 Jahre
  • Allgemeiner Interessen-Struktur-Test
    Test zur Bestimmung schulisch-beruflicher Interessen ab 14 Jahre
  • Adaptiver Matrizentest
    Sprachfreier Test zur Erfassung der allgemeinen Intelligenz im Sinne des schlussfolgernden Denkens ab dem 14. Lebensjahr
  • Raven’s-Advanced Progressive Matrices
    Test zur sprachfreien Erfassung der Intelligenz bei überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit auf der Grundlage des schlussfolgernden Denkens; einsetzbar ab 12 Jahren
  • Leistungsmotivationstest
    Folgende Dimensionen werden gemessen: Leistungsstreben, Ausdauer und Fleiß, leistungsfördernde Prüfungsangst, leistungshemmende Prüfungsangst; einsetzbar ab 15 Jahren.

Beratung

In meiner Abschlussarbeit zur Begabungspädagogin (IFLW) habe ich an einem Fall dargestellt, wie sich Lern- und Leistungsstörungen auch bei besonders und hoch begabten Kindern äußern können und wie die Angebote/Schwerpunkte unserer Praxis aussehen (Abschlussarbeit als PDF)

Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen sowie Beratung von Kindern, die trotz hoher Intelligenz schlechte Schulnoten haben („Underachiever“). Ich konstruiere gemeinsam mit Ihnen Lösungen und unterstütze Kind, Eltern und Schule, blockierte Fähigkeiten wieder nutzbar zu machen.

Zunächst findet ein Erstgespräch statt, in dem ich Sie und Ihr Kind kennenlerne, die Kontextbedingungen kläre und auch die Angebote vorstelle. In einem Elterngespräch werden bestimmte Themen geklärt, z.B. die Lernsituation, Beziehungen in der Familie, Erziehungsziele, Erziehungseinstellungen, Stärken des Kindes und ein erstes Ziel wird formuliert.

In der Arbeit mit dem Kind kommen bei Bedarf folgende Themen zum Tragen: Information über Entstehung und Wirkung von Angst, Arbeitsorganisation, Umstrukturierung von blockierenden Glaubenssätzen (positive Selbstverbalisation etc.), Ermutigung, sich selbst mehr zuzutrauen, Arbeit am Lerngegenstand (Lernangebote müssen für das Kind passen). Ich erarbeite Lösungen mit (und fuer) Kind und Eltern, wenn bspw. ein überdurchschnittlich intelligentes oder hochbegabtes Kind schlechte Leistungen zeigt.

Ich mache mir ein genaues Bild von der individuellen Lernstruktur des Kindes und biete Angebote an zur Verbesserung des Lern- und Arbeitsverhaltens.

Ich berate Eltern von (hoch)begabten Kindern sowie von Kindern mit AD(H)S. Meine Rolle sehe ich darin, dem Kind und dem Erwachsenen in seinem Umfeld die kindlichen Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten vor Augen zu führen sowie Veränderungen in der Kommunikation zwischen Erwachsenem und Kind zu üben.

Schwierigkeiten können im Verhalten (z.B. Störverhalten in der Schule) sowie in seelischen Problemen (z.B. geringes Selbstwertgefühl) liegen.

Ein Angebot für Kinder mit Konzentrations- und Verhaltensstörungen in der Schule ist das im folgenden beschriebene Konzentrationstraining in der Gruppe.

Konzentrationstraining

Das Marburger Konzentrationstraining richtet sich an Kinder der Klassen 1-4, die in der Schule leicht ablenkbar sind und auch bei den Hausaufgaben Probleme haben.

Das Training findet an sechs Nachmittagen einmal pro Woche jeweils 75 Minuten statt; ergänzend gibt es fünf Elternabende.

Die Kinder lernen, wie man am besten mit Aufgaben umgeht. Verschiedene Bereiche werden trainiert, wie Entspannung, reflexiver Arbeitsstil, Selbstbewusstsein, Training aller Sinne, Motivation.

Im Rahmen der Elternabende werden Informationen und Tipps für die Hausaufgaben vermittelt und Erfahrungen ausgetauscht.

Aktuelle Termine auf Aktuelles

Flyer als PDF

Lern-Methodik-Training

Voraussetzung für ein Lern-Methodik-Training sind Defizite in der Lernorganisation und –motivation. Dies sollte in einem Vorgespräch geklärt werden. Das Ziel des Lern-Methodik-Trainings ist es, Schülerinnen und Schülern der Klasse 5-10 grundlegende Lernmethoden zu vermitteln, mit denen sie befähigt werden, sich selbstständig Wissen anzueignen. Dazu werden ihnen Strategien der Selbstmotivierung, des Verstehens, Behaltens und Abrufens von Lernstoff, der Problemlösung, des Konzentrierens, der Lernorganisation und der Bewältigung von Misserfolgsängsten an die Hand gegeben. Das Training bietet sich insbesondere Kinder an, die trotz hoher Begabungen in der Schule schlechte Noten haben (sog. „Underachiever“).

Der Schüler muss eine Zeitlang begleitet und betreut werden. Das Coaching erstreckt sich auf ein halbes Schuljahr und besteht aus durchschnittlich fünf bis sieben Sitzungen.

Eltern können sich auch ohne Kinder in einer Beratung hilfreiche Informationen holen.

Kosten für Einzelsitzung auf Anfrage

Ermäßigungen werden bei allen Angeboten nach Absprache bei Vorlage von entsprechenden Unterlagen beider Elternteile (Arbeitslosengeld I oder II, Sozialgeld, Wohngeld, Studenten, Asylbewerberleistungen, Azubis, Wehr- und Zivildienstleistende) gewährt.